Test: Native Instruments Maschine

Sucht man nach einem komplett ausgestatteten Beat Production Studio, kommt man schwerlich an Native Instruments Maschine vorbei. Mit Maschine hat Native Instruments einen quasi Standard geschaffen, so dass wir heute mal einen Blick unter die Haube wagen.

Maschine ist eine Kombination aus verschiedenen Elementen, bestehend aus dem Maschine Controller, der Soundlibrary, und der Maschine Software, die entweder Standalone oder aber auch als Plug-in in anderen Hostanwendungen läuft. Als Formate stehen uns VST, AU und RTAS zur Verfügung.
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Unboxing the Maschine
Native Instruments hat sich alle Mühe gegeben, die Maschine standesgemäß zu verpacken. Diese kommt hübsch und edel im stylischen Karton, alles ist an seinem Platz.
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Neben dem Controller und der Programm-DVD gehört auch ein gedrucktes Handbuch und einige nette Gadgets zum Lieferumfang.
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Installation und Autorisation
Die Installation der Software braucht einiges an Zeit. Bis die Sample Library auf die Festplatte transferiert ist, geht eine gute halbe Stunde rum. Zum Glück kann man die Sounds auf einer externen Platte parken. Maschine verwendet die NI typische Freischaltung über das NI Service Center, das man entweder schon auf dem Rechner hat, oder sich im Anschluss gerne installieren lässt. Natürlich sollte man auch gleich checken, ob eventuell noch Updates für das Maschine-Paket bereitstehen, die man gegebenenfalls gleich nachinstallieren sollte.
Hardware Interface
Schauen wir uns zunächst den Hardware-Controller an, der die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine darstellt. Dieser verfügt auf der Rückseite über einen USB-Stecker, der die Kommunikation mit dem Rechner gewährleistet und über den die Maschine-Hardware mit Strom versorgt wird, außerdem findet man noch ein Midi-Interface mit Midi In und Midi Out, welches eine Schnittstelle zur Kommunikation mit anderem Midi-Equipment bereitstellt. Auf einen separaten Anschluss für ein Netzteil hat man verzichtet.
Schaut man sich die Bedienoberfläche der Hardware genauer an, hat man unweigerlich ein doch irgendwie vertrautes Bild vorm Auge.
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Den meisten Platz auf der Hardwareoberfläche beanspruchen die 16 velocitysensitiven Pads, welche Aftertouch unterstützen, und die ganz im MPC-Style gehalten sind. Neben der Funktion als Eingabe-Medium hat jedes Pad noch eine zusätzliche Funktion zugewiesen bekommen, die über die Shift-Taste zu erreichen ist. Die Pads geben ein gutes Gefühl mit der nötigen Rückmeldung an die Finger, so dass man die Maschine auch gerne mal etwas härter ran nehmen kann, ohne gleich Angst zu haben, dass irgend etwas abfällt. Im linken unteren Bereich findet sich eine Transport-Steuerung mit der sich die Maschine-Software fernsteuern lässt.
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Gleich ins Auge fallen auch die acht Endlos-Encoder in der oberen Reihe, die je nachdem, welche Operation man ausführen möchte, verschiedene Funktionen übernehmen können. Flankiert wird diese Sektion von drei Master-Encodern, die Volume, Tempo und den Swingfaktor steuern. Ansonsten zeigen sich oben noch 8 Buttons auf der Kontrolloberfläche, 8 Group-Buttons und, ganz wichtig, zwei Displays.
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In Anbetracht dieser und anderer Nettigkeiten keimt dann doch die Hoffnung bei mir, dass man Maschine primär über die Hardware kontrolliert und auf Maus-Gefrickel größtenteils verzichten kann, da man eigentlich alle Funktionen des täglichen Produzentenlebens auf der Maschine-Hardware findet.
Insgesamt macht der Controller einen robusten und hochwertigen Eindruck, und ich hätte keine Angst, mit der Maschine auf Tour zu gehen oder die Hardware von einem Studio ins nächste zu transportieren. Die Einheit findet auch noch in meiner eh viel zu großen Laptoptasche Platz, und was für mein Notebbook gut genug ist, sollte auch hier genügend Schutz bieten. Mittlerweile gibt es ja aber fast für alles ein Täschchen, und so findet man in diversen Shops auch für Maschine den richtigen Begleiter. 

Mit der Maschine-Software lassen sich entweder Standalone oder als Plug-in Patterns erstellen und bearbeiten. Auch wer ohne Vorkenntnissen an Maschine heran geht, sollte hier auf keine unüberwindbaren Probleme stoßen, wenn er schon mal an einer DAW gearbeitet hat. Man kann getrost intuitiv und ohne Manual loslegen.
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Standalone lassen sich die Arrangements als Audio-File exportieren und können so bei Bedarf weiterverarbeitet werden. Maschine arbeitet aber auch als Plug-in in den üblichen Standards VST, AU und RTAS. Hier bietet die Software dann Multi-Ausgänge (in Logic 8 bis zu 16 Mono-Ausgänge), so dass man auch einzelne Signale heraus routen kann.

Die Arbeit mit dem Maschine-Sequencer basiert auf Groups und Scenes. Groups enthalten bis zu 16 Slots, denen sich 64 Scenes zuordnen lassen , die sich in vier Bänken organisieren. Außerdem gehören bis zu 2 Aux-Sends zu jeder Group. Für jede Group lässt sich die Polyphonie festlegen, Maschine unterstützt bis zu 32 Stimmen. Das Tuning kann man global über die Group transponieren, der Swingfaktor lässt sich anpassen, außerdem gibt es eine Master- und Aux-Sektion für jede Group.
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Konzept
Maschine arbeitet patternbasiert, und ich finde es schon erstaunlich, dass diese doch “altertümliche” Art und Weise, Songs zu gestalten, seit einiger Zeit wieder eine große Renaissance erlebt, bedienen sich doch mehrere neuere Tools dieser Herangehensweise. In Maschine nennen sich die Patterns allerdings Clips, die sich wiederum aus Scenes zusammensetzen.
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Jeder Clip kann bis zu 64 Scenes enthalten. Am einfachsten lassen sich Songs natürlich intuitiv über die Hardware arrangieren, indem man die verschiedenen Scenes über die Pads abfeuert und die Software merkt sich die Reihenfolge. Aber auch innerhalb der Software lassen sich die Scenes per Maus-Klick arrangieren. Über Scene Sync kann man sicherstellen, dass eine neu ausgewählte Scene nicht sofort losrattert, sondern erst auf eine festgelegte Quantisierung, entweder zum nächsten Taktanfang, oder auf die Halben, Viertel oder Achtel. Scene Sync lässt sich auch deaktivieren, so dass die neu gewählte Scene ohne Verzögerung gleich los spielt. Zur besseren Übersicht gibt es einen Scene Position Marker, der zeigt, wo man sich gerade innerhalb der aktuellen Scene befindet.
Nun wechseln wir in den Pattern-Mode. Auf die Patterns lassen sich zunächst mal alle bekannten Basis-Operationen anwenden, die man auch sonst aus der DAW kennt: Die Länge ist veränderbar, Inhalte lassen sich duplizieren, oder wenn mal was daneben gegangen ist, auch löschen. Zum Einspielen wechselt man in den Input Mode. Daraufhin wechseln die Screens der Hardware, links werden Parameter angezeigt, rechts sieht man entweder die Sounds der Pads oder die zugeordneten Midi-Noten. Zum Einspielen von Beats kann man ein Metronom aktivieren, welches dann während der Aufnahme den Takt vorgibt. Ab hier ist alles sehr intuitiv. Ganz im MPC-Stil drückt man an den gewünschten Stellen die Pads, deren Sample getriggert werden soll.
Ist etwas mal nicht so im Groove, ist das kein Grund zu verzagen, Maschine bietet die Möglichkeit, Eingaben zu quantisieren, dabei haben wir zunächst die Möglichkeit, eine “gerade” Quantisierung zu wählen, oder, wenn man nicht stoisch alles auf die korrekten Taktteile ziehen möchte, nur mit 50% zu quantisieren, was in organischeren Grooves resultiert. 

Alternativ lässt sich auch der integrierte Stepsequenzer nutzen, was vielleicht manchem User entgegen kommt, der noch alte Hardwaresequenzer, Drummachines und Lauflichtprogrammierung gewohnt ist. Hierbei ist eigentlich auch alles selbsterklärend, denn jedes Pad repräsentiert hier einen definierten Teil eines Taktes. Mit Druck auf das jeweilige Pad triggert man das entsprechend gewählte Sample, wobei das entsprechende Pad dann aufleuchtet.
Als Schmankerl beim Recording bietet Maschine noch zwei weitere Modi, nämlich den Piano Roll-Modus und Note Repeat. Der Piano Roll Modus bietet sich immer dann an, wenn man non-perkussive Instrumente wie Bässe oder Synthies einspielen möchte. Statt einem ganzen Set an Sounds wird nun das Instrument über die Ton-Skala gespielt, wobei die Pads jeweils einen Halbton auseinander liegen. Mit Octave Up und Down kann der Bereich geändert werden, über den die Pads die Töne wiedergeben. Für Bässe oder monophone Instrumente sind die Pads mit Aftertouch natürlich sehr nützlich, bei Pianos aber stoßen sie recht schnell an Ihre Grenzen. Hier lässt sich dann an den Controller über die Midi-Schnittstelle z. B. ein Keyboard anschließen, wobei dieses immer den gerade ausgewählten Sound triggert.
Mit Note Repeat lässt sich in einem Quantisierungsmuster jeweils ein Sound wiederholen, etwa die Kick immer auf die 1 und 3 oder die Snare auf die 2 und 4. Das Feature ist eine schöne Option, wenn man von Null anfängt Beats zu programmieren. Statt jetzt jede Bass Drum einzuspielen, stellt man Note Repeat auf das richtige Muster und los geht’s. Auch Hi Hats, Shaker oder Tambourines, generell alle Percussions, die sich in einem schnellen Muster wiederholen, lassen sich so zeitsparend programmieren.
In Maschine 1.5 wird nun die Arbeit mit Samples ganz groß geschrieben, was mir persönlich sehr entgegen kommt, da das Maschine-Sampling eher dem ursprünglichen Sinn des Samplings nahekommt als die inflationären Gigabyte-Libraries.
Maschine sampelt sowohl von externen wie auch internen Quellen. Beim externen Sampling bedient sich Maschine dabei der Eingänge des Audiointerfaces des Rechners, man kann sowohl Mono- als auch Stereosignale aufnehmen.
Auf dem Screen der Hardware kann man den Pegel kontrollieren, was aber auch innerhalb des Softwareinterfaces funktioniert. Über das Hardwareinterface funktioniert das Sampeln wie von Zauberhand und so hat man dann schnell die ersten selbstgemachten Samples auf die Platte gebannt.
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Ich hab zum Beispiel diesen kleinen Korg Monotron, dessen Filter man über den Aux-Eingang nutzen kann. so lassen sich bereits vorhanden Drumloops mit den Monotron-Filtern verbiegen und dann live mit der Maschine sampeln.
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Einfach Pad auswählen, den Recordbutton betätigen und loslegen.
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Ähnlich einfach ist es, wenn man mit der Maschine interne Quellen sampeln möchte. So kann man nicht nur den kompletten Masterbus resampeln, sondern auch einzelne Gruppen, z. B. lediglich die Drums.
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Die Auswahl kann auch hier wieder über das Hardwareinterface per Encoder erfolgen, auch hier muss man nicht zwingend mit der Maus in der Software rumfummeln.
In die Wellenformen kann man bequem ein- und auszoomen, so ist gewährleistet, dass man die optimalen Einstiegs-, Ausstiegs- und Looppunkte findet. Und das alles mit den Encodern – phänomenal!
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Es ist auch möglich, die Sampels in Slices zu zerlegen, die sich wiederum einzeln mit den Pads triggern lassen. Die Slices kann man entweder in numerische Schnipsel oder taktgerechte Einheiten unterteilen, wobei sich die einzelnen Slices auch noch anpassen lassen, so dass eine optimale Wiedergabe gegeben ist.
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Da heißt es mitunter für den User etwas fummlen, bis  man das richtige Maß an Slices und die richtige Einteilung gefunden hat, aber das ist ja auch irgendwie der Spass an dieser Art von Arbeit.
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Die aufgenommenen Ergebnisse werden dann im via Wellenform im Software-Editor dargestellt. gleichzeitig erfolgt die Anzeige aber auch im rechten Screen der Hardware. Im Nachgang lassen sich nun noch die Start- und Endpunkte des Samples anpassen, bzw. die Wiedergabe für Loopsplayback optimieren.
Die so neu gewonnen Samples können dann neu gemappt werden. Hier werden die Standard-Operationen wie Keyzones und Velocity-Switching unterstützt. Für jedes Sample lässt sich die Root Note definieren, genauso wie Low- und High-Note. Velocity Switches kann man über Low und High Velocity festlegen. Um den Funktionsumfang zu komplettieren kann ebenfalls auf Tuning, Gain und Panning der Samples Einfluss genommen werden.
Wo Slices sind, ist REX nicht weit. Da kommt es auch nicht von ungefähr, dass man in Maschine nun Files im REX-Format importieren kann. Bekannt wurden diese Files aus der ReCycle-Anwendung heraus, lieferten sie doch den Grundstein für das, was heute mit Timestretching möglich ist. Wer zum Beispiel Software und Sounds aus dem Propellerhead-Umfeld nutzt, wird unter Umständen mit REX-Files sehr gut ausgestattet sein, nun kann man diese auch in Maschine integrieren.
Stepsequenzer
Neben den bereits vorgestellten Funktionen fungiert die Maschine auch als Stepsequenzer mit Lauflichtprogrammierung.
Die Benutzung des Stepsequnezers ist denkbar einfach. Hierzu genügt es, über den Hardwarecontroller in den Stepmode zu wechseln, die entsprechende Funktion lässt sich über den Button rechts oben aufrufen. Nun stehen uns 16 Steps zur Verfügung, die im Song-Tempo über die Pads laufen. Um einen Step für ein Instrument zu setzen und damit ein Sample zu triggern, genügt es an entsprechender Stelle das gewünschte Pad zu drücken, schon bleibt dieses hell erleuchtet. So lassen sich intuitiv Beats programmieren, die schnell editiert sind, wenn mal was nicht stimmen sollte. Es reicht, einfach den entsprechenden Step auf von der Oberfläche zu “löschen” oder neu zu setzen. So kann man sich schnell ein Bild davon machen, wo es rhythmisch Sinn macht z. B. eine Kick Drum oder eine Snare zu setzen. Einfach das Pad wieder gedrückt, und “wech isser”.
Über die Swing-Funktion lassen sich die erstellten Grooves auch sehr gut shuffeln und “vermenschlichen”, falls einem die straighte Programmierung im 16tel-Raster zu starr erscheint. Das schöne am Stepmode ist: Auch hier kann ich einfach nur auf der Hardware arbeiten, ohne zur besseren Übersicht die Software bemühen zu müssen. So bekommt man echtes Vintagefeeling auf technisch aktuellstem Niveau.
Effekte
Wie es sich heute fast schon gehört, verfügt Maschine über eine mehr als komplett ausgestattete Effekt-Abteilung, die nahezu alle Anforderungen abdeckt. Die Dynamics-Section bietet vom Compressor über den Limiter bis zum Gate alles, was das Herz begehrt, und sogar ein Maximizer ist mit an Bord. Weiter geht es mit Regelverstärkern in die Distortion-Abteilung. Hier liefert der Saturator einen schönen Sättigungseffekt, der sich unter anderem hervorragend dazu verwenden lässt, Kickdrums etwas Rotz mitzugeben. Distortion spricht natürlich für sich selbst, hervorheben möchte ich hier den Mix-Paramter, der vor allem bei tieffrequenten Signalen für Transparenz und Druck sorgt. Mit Lofi hat Maschine auch einen Bitcrusher an Bord, der genau das macht, wonach er sich anhört.
Der Vierfach-EQ in Maschine arbeitet semiparametrisch und stellt so einen ausreichenden Kompromiss dar, während Filter und Resochord auch speziellere Anforderungen im Sounddesign bedienen. Gut ist ebenfalls die Hall-Abteilung, die zwar keinen gefalteten bietet, deren Reverb aber durchaus klasse klingt. Metaverb ist etwas spezieller und eignet sich eher für “futuristische” Effkte, Die Delays sind auch zweckmäßig, hier bedient das Beat Delay die konventionellen Anforderungen an einen Verzögerungseffekt, während das Grain Delay eher in die experimentellere Richtung geht und für Klangverfremdungen zu verwenden ist. Ähnlich abgefahren  arbeitet der Grain Stretch-Effekt, der basierend auf Granularsynthese Geschwindigkeit und Tonhöhe des Eingangssignals moduliert. Die Effekte lassen sich entweder auf einzelne Sounds oder auf ganze Gruppen oder den Masterbus zuordnen. Sinnig ist die Verwendung von parallelen Effekten über Sends, dieses Routing wird von Maschine unterstützt, außerdem lassen sich Gruppen aus mehreren Effekten erzeugen, hier kann man in die Vollen langen und in jeder Group bis zu 32 Effekte ablegen. Wenn gewünscht lassen sich auch externe Signale durch die FX-Sektion von Maschine jagen.

Fazit
Maschine – und gut ist!
Native Instruments hat mit der Maschine ein komplettes Groove- und Beatstudio geschaffen, dass konkurrenzlos dasteht. Die Symbiose aus Hardware und Software ist aus einem Guss und lässt in Sachen Bedienung keine Wünsche offen, so elegant hat Native Instruments hier gearbeitet und das Produkt konsequent zu Ende gedacht.
Besonderes Augenmerk sollte man darauf haben, dass man mit der Hardware auch arbeiten kann, wenn der Computer-Screen aus bleibt, versucht es einfach mal! Es macht wirklich Spass, nur den Blick auf dem Controller zu haben. Die Hardware macht übrigens einen so guten und hochwertigen Eindruck, dass man hier gerne Hand anlegt. Die Pads liefern den Fingern genügend Rückmeldung und lassen sich dynamisch spielen.
Das Software-Interface macht ebenfalls einen ausgereiften Eindruck: die optische Gestaltung sieht sehr gut aus und erlaubt auch lange Sessions, ohne dass man sich die Augen kaputt macht.
Die Bedienung ist sehr intuitiv angelegt, das Manual kann man erst mal stecken lassen wenn man schon mal mit einer DAW gearbeitet hat. Überzeugt haben mich vor allem die Samplingqualitäten der Maschine, mit denen man sehr schnell eigene, individuelle Sounds erstellen kann.
Maschine ist auf jeden Fall ein klarer Redaktionstipp!
Heiko Wallauer
Systemvorraussetzungen Mac OS X

  • Mac OS X 10.5 oder 10.6 (letztes Update)
  • Intel® Core2 Duo
  • 2 GB RAM
  • USB 2.0 Anschluss
  • 6 GB freier Festplattenplatz für die gesamte Installation

Systemvorraussetzungen Windows

  • Windows XP (aktuelles Service Pack, 32 Bit), Windows Vista/Windows7 (aktuelles Service Pack, 32/64 Bit)
  • Intel Pentium 4® 2.4 GHz oder Intel Core™ Duo oder AMD Athlon 64
  • 2 GB RAM
  • USB 2.0 Anschluss
  • 6 GB freier Festplattenplatz für die gesamte Installation

Preis

  • 599 Euro

Hersteller

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