Chia-Kokospfannkuchen mit Skyr und Blaubeeren

Als Sportler kommt man irgendwann zwangsläufig an den Punkt, an dem man sich mit seiner Ernährung auseinander setzt. Ich für meinen Teil versuche immer, dass maximal Mögliche aus meinen Mahlzeiten rauszuholen, immer abhängig davon, ob Kraft, Ausdauer oder ein Ruhetag auf dem Programm steht. Kokospfannkuchen zum Frühstück gehen aber immer! Und hier folgt mein Rezept mit einem Skyr/Blaubeeren-Topping.

Die Basis für die Pfannkuchen bilden vier Esslöffel Chia-Samen die ich in Wasser einweiche und über Nacht in den Kühlschrank stelle, die kriegen dann so eine klebrige Konsistenz, nicht unähnlich Kaviar (oder Froschlaich, wie manche böse Zungen behaupten). Aber das hält die Pfannkuchen wie Tapetenkleister zusammen.

Für den Teig werden zwei Eier, die Chiamasse, etwas Mandelmehl und Mandelsplitter verrührt, dann etwas Kokosmark mit der Masse vermengen.
Etwas Süße hole ich mir über Vanilleschoten und Stevia.

Gebacken werden die Pfannkuchen dann in Kokosöl.

Hochwertige Kokosöle gibt es mittlerweile zum Glück bei einigen Anbietern, neben nativ, kalt gepresst, ungehärtet, ungebleicht und nicht desodoriert schau ich immer, dass die Anbieter von Hand ernten lassen. Nicht erschrecken, 1kg kann hier um 20€ liegen. Auf der anderen Seite ist Kokosöl aber auch sehr ergiebig, und ein anständiges Olivenöl liegt mitunter in der gleichen Preisklasse.

Die Pfannkuchen bekommen dann noch ein Topping aus Skyr und Blaubeeren, die beide eine dezente Säure und Frische beisteuern und so einen Kontrast Süße der Pfannkuchen darstellen.

Es geht aber auch die Variante „Fluch der Karibik“ mit Mango und Papaya.
Aber wie auch immer – Chia-Kokospfannkuchen sind immer ganz oben auf der Wochenendfrühstücksliste.

Heiko Wallauer

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Moin Jörn,

      Ach so exotisch ist dass mittlerweile doch gar nicht mehr😀
      China und Quinoa hab ich eigentlich immer zu Hause, weil beides vielfältig einsetzbar ist.
      Mit Chia kann man z.B. Auch bei Bedarf Eier beim Backen substituieren, wenn man z.B. auf einen Sonntag Muffins backen möchte, aber keine Eier mehr im Kühlschrank hat.
      Quinoa kann man vorkochen und warm, kalt oder aufgewärmt weiter verarbeiten und ist für mich eine willkommene Abwechslung zu Reis und Co.

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