Apple als ökonomischer Indikator?

Zumindest kommt mir der Gedanke, wenn ich heute lese, dass Apple in Russland auf Grund des Rubelverfalls den Online-Handel aussetzt um die Preise anzupassen.

Obwohl Apple die Preise für das iPhone 6 in Russland in den letzten Wochen schon um 25% angehoben hat, verlor der Rubel im Laufe des Dienstags so signifikant an Wert, das Apple sich dazu dazu veranlasst sah, den Online-Shop in Russland vorübergehend zu schließen „um die Preise zu überarbeiten“.

Erstaunlich, welche Aussagekraft hinter einem eher lebensunwichtigen Teil wie einem iPhone 6 steckt.

  • Veröffentlicht in: Apple

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Heiko,

    diese Meldung hatte ich auch gelesen. Es gibt noch ein anderes amerikanisches Produkt, dem man schon eine vergleichbare Aussagekraft beigemessen hat: Dem Big Mac. Ist aber schon länger her, dass ich das mal irgendwo gesehen hatte.

    Ansonsten stimmt mich das unbehaglich, was gerade in Russland passiert. Wer weiß, wie schnell aus einem Wirtschaftskrieg ein „heißer Krieg“ werden kann …

  2. Hallo Jörn,

    Ja stimmt der Big Mac, weil er fasst in jedem Winkel auf der Welt zu kaufen ist (bis auf Bolivien, die haben dort McDonald’s zur Aufgabe gezwungen).

    Ich weiß auch nicht, ob das jedem so klar ist, was da gerade in Russland abgeht.
    Der Rubel verliert an Wert, die Bevölkerung versucht, dass was sie an Geld haben noch umzusetzen bevor es komplett wertlos ist.
    Zum Thema „heißer Krieg“: wäre ja nicht das erste mal in der Geschichte, dass jemand, um von Problemen im Inneren abzulenken Konflikte nach Außen trägt.

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